mein Blog


Tagtäglichen erlebe ich Dinge in meiner Arbeit mit Tieren und Menschen, die für mich ganz normal sind und zu meiner Lebenswirklichkeit gehören.

 

Ich glaube sie sind für Dich, lieber Leser alles andere als das und versetzen Dich in Staunen und überraschen Dich und passen vielleicht so gar nicht in Dein Weltbild.

 

Vielleicht ziehst Du beim Lesen Deine Augenbraue hoch und denkst: das kann doch nicht wahr sein?

Lass Dich mitnehmen von den Geschichten und berühren von der Möglichkeit der Existenz dieser Welten, in die ich Dich einlade.

 

Viel Freude beim Lesen, herzlich, Peggy

 


copyright Peggy Drost on NightCafe
copyright Peggy Drost on NightCafe

 

Das hier rechts ist ein Kundenkater von mir.

Das Bild ist von mir erstellt um ihm Kraft zu verleihen. Denn mein Kunde hatte einen echt beschissenen Start ins Leben, FIP oben drauf und nun droht der Darm seine Aktivität einzustellen. Ich gebe ihm Reiki, arbeite mit allem, was sich zeigt und was ich kann mit ihm. Er ist so ein souveränes Geschöpf, zeigt sich mir in anderen Leben und koordiniert mit mir gemeinsam die Reihenfolge der Dinge, die er sich aus meinem hingereichten Angebotstablett heraus sucht, es macht eine solche Freude für ihn zu arbeiten.

Der Anruf seiner Menschen am nächsten Tag ist voller Erstaunen und Unglauben. Sie berichteten von vielen grossen Häufchen und einem deutlich zufriedenen Burschen, dessen Fell sich beginnt zu verändern von matt zu glänzend. Das war die allererste Berührung mit mir und meiner Arbeit und sie sind so offen für alles und wollen ihrem Kater gutes tun, haben sich soooo weit aus ihrer Komfortzone hinaus bewegt. 

 

Respekt und LOVE für Euch, ich gebe alles was ich kann für euch und ich tue es von Herzen gern.

 

BLOG tkpd 12.02.24

 


Foto P. Drost
Foto P. Drost

BLOG TKPD 30.11.2023

 

Die Tierkommunikation hat nichts gebracht  

 

Auch das gibt es. Nach einem Gespräch mit dem Tier und mit dem Menschen ist das ursprüngliche Problem nicht verschwunden und aus Sicht des Menschen ist die gemeinsame Arbeit schuld. 

 

Uns Tierkommunikatoren und alle, die mit Menschen und Tieren arbeiten ist diese Situation sicher schon einmal begegnet. 

 

Nun, was ist da ratsam? Wie reagiere ich in dieser Situation? 

Ich weiß das meine Arbeit funktioniert und wirkt. 

Meine Erfahrung hat mich gelehrt: ich kann nur soweit wirken, wie die Situation es erlaubt und wie jeder einzelne der an Situation beteiligten es zulässt.

Und da gibt es einige weitere Faktoren, die Einfluss auf meine Arbeit haben, dazu schreibe ich ein anderes Mal. Das ist keine faule Ausrede, wie mein Papa sagen würde.

Manchmal stehen unrealistische Erwartungen an die Möglichkeiten der Tierkommunikation einer guten Zusammenarbeit im Wege trotz meiner ausführlichen Beratung im Vorfeld, für die ich mir viel Zeit nehme, gerade wenn bisher noch wenig bis keine Erfahrung in der Tierkommunikation vorliegt.

Es ist etwas, was der Mensch sich bisher nicht anschauen wollte und das sich nun gross und hinderlich wie ein Obelisk direkt mitten in den Weg stellt, und sich keinen Millimeter verrücken lässt.

Wenn Du mit einer Taschenlampe in eine dunkle Höhle leuchtest dringt ihr Schein nur soweit bis er auf ein Hindernis trifft. Nicht weiter. Da kann man noch so sehr versuchen herum zu leuchten, hier ist ein Stopp angesagt. Weiter geht es nicht bei diesem Mal. Und das bedeutet, zu schauen, welches Hindernis da im Weg steht und sich genau damit zusammensetzen. 

 

Das ist dann das Ergebnis. For NOW!

 

Niemals hat ein Tier sich beschwert oder Enttäuschung oder Ungeduld oder Wut oder Aggression gezeigt, wenn wir an diese Stopp kamen. Denn es ist nicht ihr Grenze, es ist die Grenze des Menschen.

 

Obwohl die Tiere auch unter der Situation leiden, sind sie darin präsent. Die Katzengeschwister, die kontinuierlich in die Wohnung markieren, deren schwangere Besitzerin gerade mit ihrer neuen Beziehung zusammengezogen ist, diese Liebe soll bitte um jeden Preis gelingen und so wird die Wohnung jeden Tag peinliches sauber gemacht oder die Langhaarkatze, die sich nicht überall bürsten lässt, ihre Grenze will sie erstmal wahrgenommen wissen um sie dann neu zu überdenken oder der Welpe, der aus Heimweh und Herzeleid alle Menschen beisst, ganz gezielt und dabei innerlich weint oder der Tierschutzhund, den niemand gefragt hat, ob er gerettet werden will und in ein anderes Land verfrachtet zu ihm unbekannten Menschen kommt und der bei der erstbesten Gelegenheit ausbüxt oder die Katze, die weiterzieht von ihrem Menschen weg in die weite Welt und bereits abgeschlossen hat mit der Vergangenheit oder der Hund, der entlaufen ist und ein neues Leben angefangen hat und innerlich so gewachsen ist, das er ein anderer geworden ist und der es geniesst. 

 

Es sind wir Menschen, die in den Widerstand gehen. 

 

Da hilft es gar nicht, die Leistung der Tierkommunikation zu schmälern, sondern anzuerkennen, daß sie uns genau hierhin geführt hat und damit ihr Ziel präzise erfüllt hat. 

 

Und wenn man will und sich traut, dann kann man gemeinsam schauen, was die Situation jetzt braucht und dann kann es weitergehen. Jetzt oder später. Und alles was sich jetzt zeigt gehört mit hinein in den weiteren Weg.

 

Die gemeinsame Arbeit hat es bis hierher beleuchtet. Zwischenziel erreicht. Benötigen Sie eine Pause?

 


Copyright Peggy Drost
Copyright Peggy Drost

TKPD 26.11.2023

 

Stereo total

 

 

Gestern war ich bei meiner Lieblingsfreundin und wir sitzen ganz eng zusammen auf dem Sofa.

 

Eine ihrer Katzen kommt zu uns und streckt sich sofort genüsslich über unsere Schöße aus und schläft ein. 

 

Wir werden augenblicklich still und genießen dieses vertraute Gefühl und werden innerlich ganz weich vor Glück vor unserer Menschen, und Katzenfreundschaft:

 

„Ich hätte auch gern Hände so wie ihr. Sie sind so praktisch und damit könnt ihr so nützliche Dinge damit tun wie mich genau an der richtigen Stelle ausgiebig Kraulen und ich kann meinen Kopf in eure Hände reinlegen, er passt genau da hinein.“ empfange ich gerade glasklar von meiner Katzenfreundin, die im Schlaf lächelt.

 

„Weißt Du, ich glaube sie möchte so gern selber Hände haben wie wir, denn sie findet sie so nützlich! sagt im selben Moment meine Freundin.

 

Grosse Augen, Stauen und dann tauchen wir wieder ein in die genüssliche Stille, die von Katzen, Frieden und Freundschaft herrührt.

 


Peter ist wirklich froh, sich erfolgreich bemerkbar gemacht zu haben. Foto privat
Peter ist wirklich froh, sich erfolgreich bemerkbar gemacht zu haben. Foto privat

                           TKPD Blog 22.11.23

 

'Der heisse Draht' oder 

Proof, Proof, we all need a little Proof sometime

 

 

Betriebsblind nennt man den Zustand der kontemplativen Ignoranz, die sich einstellt, wenn man so in seinem Tun versunken ist, das man den Blick von außen gar nicht mehr einnehmen will, so tief stecken wir in der Materie.

 

Welcome to unserer gemütlichen Blase!

 

 

 

Ja, klar geht es mir auch so. Nach 16 Jahren und hunderten von Tiergesprächen passiert das auch den besten von uns: wir sind geradezu irritiert, wenn wir auf Menschen treffen, die unserer Arbeit mit einer guten Portion Skepsis begegnen und es sich herausnehmen zu Beginn eines Tiergespräches sogar Testfragen zu stellen.

 

Was ist sein Lieblingsplatz oder, welche Farbe hat ihr Körbchen?

 

Reagieren wir jetzt angefasst oder sagen wir uns: Hej, Challenge accepted, ich hole dich da ab wo du stehst und ich ergreife die Gelegenheit und bearbeite mal so nebenbei meine Prüfungstraumata aus dem Matheunterricht der 4. Klasse? 

 

Ich möchte euch von gestern berichten: eine Kundin hat mich gebeten mit der Geisterkatze zu kommunizieren, die sie in ihrem Haus oft aus dem Augenwinkel sieht.

 

Ob ich Kontakt mit ihr aufnehmen könne?

 

Es klappt gut und wir waren mitten dabei im Gespräch und es war sehr intensiv als plötzlich ganz laut ein mächtiges Schnurren und Knispeln am anderen Ende des Hörers vernehmbar war. Ich, hochkonzentriert dachte nur: Irgend etwas passte gerade gar nicht zusammen oder hat sich die Geisterkatze nun wieder materialisiert? so schoss es mir durch den Kopf.

 

Peter, einer der Katzen der Kundin gab unter lautem Schnurren und Köpfchen ans Telefon drücken wirklich alles, um sich in unser Gespräch einzuschalten. Die Kundin lachte laut: was ist denn hier los? Sowas macht er doch sonst nie? Das Handy knackte weiter und wurde aufs heftigste beschnurrt und weiter geköpfelt! Ob er was sagen will?

 

Peter, der schlaue hatte wahrgenommen, dass er sich nur lautstark genug in Erinnerung rufen muss, um endlich die Chance zu bekommen, sich etwas von seiner Seele zu reden, was da schon lange wartete. Und dann ergriff er die Gelegenheit beim Hörer und die Kundin hörte ihm zu und ich durfte übersetzen und das, liebe NewBees der Tierkommunikationsszene, das bezeichne ich als Proof, oder?

 

Tieren nehmen deutlich unsere veränderte Frequenz wahr, wenn wir telepathisch kommunizieren. Die unterscheidet sich nämlich eindeutig von unserer normalen Alltagsfrequenz. Und sie schalten sich quasi auf unsere Frequenz oben drauf und verhalten sich um gehört zu werden wirklich ganz deutlich anders als sie sich sonst verhalten würden. Ich bin jedes Mal ganz berührt davon.

 

Oder das Ereignis, das ich meinen Lebtag nicht vergessen werden, von einem sonst sehr zurückhaltenden Pferd, das solange gegen die geschlossene Boxentür gedonnert hat, bis wir es endlich kapierten und es hereingelassen haben, denn es hatte ein so schweres Herz und seine Anwesenheit hat sofort wesentlich dazu beigetragen, das die gerade im Gange befindliche Aufstellungsarbeit gelingen konnte, denn dieses Pferd war Zeuge des Sterbens seines Pferdefreundes, das mitten im Spiel mit eben diesem um Eintritt bittenden Pferdes an Aortenabriß verstarb, quasi mitten im gegenseitigen spielerischen Ansteigen.

 

Das so vehement um Einlass bittende Pferd hat seinen Atem mit einem einzigen riesigen Seufszer herausströmen lassen und stand mit herunterhängendem Kopf für eine gefühlte Ewigkeit mit uns zusammen und heilte seine bis jetzt mit sich herumgetragenen Schuld und Trauer gemeinsam mit uns.

 

Was für ein bewegender Moment, den ich nicht vergessen werde!

 

Proof? Da hast du Deinen Proof! 

 

Love, Peggy :-)

 


Entlaufene Tiere und Wichtiges vor der Beauftragung

Nach der 4. Tiersuche hintereinander bin ich eben gerade von meiner Kundin nicht mal darüber informiert worden, dass ihre am Vortag entlaufenen Mopsdame ordentlich und absprachegemäß neben einem Unterstand sitzend gefunden wurde. 

Die Hündin und ich hatten darüber Einigung erzielt, dass sie heute aus ihrem Versteck krabbeln könne und sich abwartend daneben setzen solle, bis ein Mensch sie entdeckt und es nach Hause geht. Nur mit der Absprache, dass sie lieber nicht so gerne von Fremden hochgenommen werden möchte, hat es nicht geklappt, der Mensch hat sie sich einfach unter den Arm geklemmt und die Mopsdame hat es anstandslos über sich ergehen lassen, aber sie ist heile wieder zuhause und das ist das Allerwichtigste! 

Ach so, und selbstverständlich hat der Umstand, dass die Mopsdame gesund und munter wieder zuhause ist überhaupt nichts mit meiner Arbeit zu tun!

 

Manchen Menschen wenden sich an uns, weil wir ihr allerletzter Strohhalm sind in der Such nach ihrem Tier. 

 

Na, ja, und das Vertrauen in unsere Arbeit ist nicht so groß wie ihre Verzweiflung. Schwierige Kombination! Außerdem kennen sie weder die Möglichkeiten und Grenzen unserer Arbeit noch haben sie vorher jemals Kontakt zur Tierkommunikation gehabt oder bereits schon einmal unsere Hilfe in Anspruch genommen. 

 

Der hohe Druck, unter dem die Menschen stehen, vom Tier mal ganz abgesehen, erfordert viel Klarheit und ein An-die-Hand-nehmen des Menschen und nebenbei muss ich auch noch einen klaren Kopf für das Tier haben. 

 

Deshalb arbeite ich, wenn ich die Anfrage nach Kontakt zu einem entlaufenem Tier annehme, im Team mit erfahrenen Kollegen zusammen, in verzwickten Fällen meist mit mehreren Kollegen. Nicht, weil ich meiner Kommunikation misstraue, sondern weil ich lieber doppelt und dreifach checke, bevor ich ein aus meiner Warte definitives Ergebnis an den Halter rausgebe. 

 

Das ist mein bewährter Weg und ich habe bisher viele Erfolge in der Unterstützung bei der Suche entlaufener Tiere gehabt, aber leider gibt es auch Situationen, wo ich und auch mein gesamtes Team das Tier nicht mehr in seinem Körper lebend antreffen und das ist dann traurig und schwer für uns alle! 

 

Deshalb bitte ich Euch Halter darum, dass ihr vor Beauftragung eines Tierkommunikators gut über dessen Praxiserfahrung informiert habt und ihr euch über eure Vorstellungen in Bezug auf die Möglichkeiten der Tierkommunikation im Klaren seid, denn wir können zwar eine Menge für Euch tun, aber zaubern können wir nicht und der Halter ist bei der Tiersuche 24/7 gefragt mit vollem Engagement dabei zu bleiben und eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Tierhalter und Tierkommunikator ist in dieser besonderen Situation ganz besonders von Nöten.

 

Noch was: in die Hand von Tierkommunikationsanfängern gehört dieses Gebiet der Tierkommunikation ganz sicher nicht und überzogene Erwartungen und ignorantes Verhalten der Halter führen leider u.a. dazu, dass sich immer weniger Tierkommunikationskollegen dieser Anfragen annehmen, was wirklich schade ist.

 

Denn ein dickes Fell und ein feiner Sinn vertragen sich nicht so gut!

 


FriendlyCaptcha: ich bin ein Mensch!

 

Ich finde es lästig und auch ein wenig lächerlich, diese Bilder anzuklicken.

Wo ist eine Laterne? Ein Auto? Eine Brücke?

Zurückversetzt in Zeiten der Sesamstraße nehme ich die Challenge jedoch an und tippe in mir grösstmöglicher Geschwindigkeit drauf los. Und werde belohnt mit der Verifizierung ganz sicher ein Mensch zu sein und kein, was? Ein Crawler? Ein Bot? Was um Himmels willen sind denn das eigentlich? Haben sie ein Seele oder sind es keine Lebewesen?

 

Ich habe zugegebenermassen schon Probleme mir vorzustellen, wie eigentlich das Internet funktioniert, obwohl ich alt genug bin um die Anfänge noch zu erinnern und es täglich nutze. Ein Bild davon, was Datenströme so sind, habe ich aber nicht.

Mir fehlt ein physischer Bezug. Zu jedem meiner Autos oder Computer hatte ich eine fast freundschaftliche Beziehung, auch meine Wasch,-Spül,-Nähmaschine sind mir bekannt und wenn sie mal nicht mehr so wollen, wie sonst dann versuche ich ihnen mit Energieübertragung wenigstens noch so lange zu helfen, bis der Techniker kommt.

 

Naja, eher helfe ich mir selbst, denn so eine halbvolle klitschnasse Waschmaschine mitten in der Nacht ist schon eine echte Herausforderung.

 

Nachdem mein liebster LieblingshundeHerrman starb, haben hier im Haus 3 Maschinen zeitgleich ihren Geist aufgegeben, unser verbliebener Hund kam ins Krankenhaus in so kritischem Zustand, das ich ihn nichtmal besuchen durfte und meine Tochter zog sich bei einer Ohnmacht und freiem Fall eine Gehirnerschütterung zu. In der Notaufnahme im Krankenhaus machte ich dann noch eine nächtliche Not-Tierkommunikation mit 2 entlaufenen Pferden.

 

All dies ereignete sich innerhalb von 48 Stunden.

 

Wenn ich mich daran zurück erinnere scheint es mir so, als funktionierte ich damals nur noch wie auf Autopilot, als wäre meine Seele einfach weggegangen zu einem Platz, wo kein Schmerz ist. Ich bin heute ganz fest davon überzeugt, das all dies, was in so kurzer Zeit passiert ist, im Zusammenhang stand mit dem Sterben meines Lieblingshundefreundes.

Diesem Ereignis entsprang ein starker Sog, der alles, was er berührte mit in die Tiefe zog.

 

Seitdem haben ich noch öfter die Wirkung von Energiefelder auch auf unbelebte Maschinen erlebt und nehme selbst schon vorher wahr, das ich mit einer bestimmten Energie eher nicht am Computer sitzen sollte und dafür lieber mal eine Runde in den Garten gehe. 

 

So ist das als Mensch. FriendlyCaptcha.

 


Kleines Amselbaby mit Tierkommunikation aus misslicher Lage befreit

 

Ich packe. Hab trotz Liste meinen Kopf voll und befürchte das Wichtigste zu vergessen.

 

Alle meine 5 Wollsachen liegen gewaschen bereit. Ein einziges Teil ist nur eine Nacht getragen.

 

Plötzlich verspüre ich einen unbändigen Drang alle fünf Teile noch einmal kurz durchzuwaschen. Ich gehe also in den Keller runter, kopfschüttelnd, denn verstehen tue ich mich fast selbst nicht und fülle die Waschmaschine.

 

Ein Piepsen lässt mich zum Kellerfenster hinausschauen. Ein Amselbaby! Es ist wohl durch den kleinen Spalt in den Kellerfensterschacht gefallen und kommt nicht alleine hinaus. Seine Flugkünste reichen noch nicht.

Es ist noch nicht lange darin, ich sehe kaum Abdrücke an der Keller Fensterscheibe und es ist noch sehr agil und voller Kraft. 

 

Als es mich sieht hätte es Augenkontakt und wir schauen uns an auf Augenhöhe. 

 

Sein Blick hält mich fest: ich habe um Hilfe gerufen und du bist gekommen. Hilf mir hier rauszukommen, ich möchte leben!

Baby, ich bin gleich bei dir, dann halte ich den Arm in den Kellerschacht und du kannst auf meinem Arm hochklettern oder ich heben dich da raus. Lass mich kurz die Wäsche anstellen und ich bin sofort bei dir.  

 

Ich zieh mir Knieschützer an, verzichte auf Handschuhe, eile ums Haus herum nun bin ich über dem Kellerfensterschacht. Das Amselbaby schauen mich von unten durch das Gitter direkt an. Bei meinem Anblick wird es ganz konzentiert.

 

ich stecke jetzt meinen Arm hinein und du kannst dann hochgehen. Sofort tue ich es: er hüpft aus der entgegen gesetzten Schachtecke, wo es saß, zielgenau zu meinem Arm genau auf meine Hand und beginnt an meinem Arm hoch zu flattern.

 

Super Baby, gut gemacht: ich ziehe schnell den Arm durch den Spalt hoch, achtsam dass ich es nicht verletzen und  Schwups ist es aus dem Schacht heraus und bringt hüpfend und flatternd 2 m zwischen uns beide, bevor es am Zaun hocken bleibt und mich anschaut.

Sofort sind beide Eltern da. Ich bedanke mich für das Vertrauen und gehe. Tierkommunikation ist toll!

 


... wenn dein Kunde auch dein Nachbar ist ...

Foto Peggy Drost
Foto Peggy Drost

.. ist das manchmal verwirrend für die Katze.

 

Denn ich habe ihm 'Verkehrsunterricht' erteilt, ihm erzählt von den Gefahren, die draussen lauern können und so allmählich auf die Welt hinter der Katzenklappe vorbereitet.

 

Es ist für meine Kundin mit viel Aufwand und Ängsten verbunden, ihren Katzen ihre Freiheit zu gewähren, dennoch ist es ihr nicht vorstellbar, ihnen den Ausgang zu verwehren.

 

Das finde ich grossartig!

 

Normalerweise lernen Katzen alles wichtige von ihrem Müttern, nur wenn diese nicht da sind und die jungen Katzen unerfahren einfach so in die Welt gelassen werden, gibt es viel vorher zu lernen, damit sie so gut wie möglich vorbereitet werden. 

 

Und ja, das geht!

 

Und wenn mich die Katze dann bei ihren Streifzügen zufällig antrifft ist sie erstmal ganz irritiert, denn ich gehöre doch ganz woanders hin und bin auch irgendwie als Respektsperson mit 'Gefährliche-Dinge-sagen und so' in der Erinnerung abgespeichert, ganz so, als würde man seine Lehrerin beim Einkaufen treffen!

 

Da kann man sich schonmal den Kopf kratzen, so als Katze mit der Tierkommunikatorin als Nachbarin :-)


muss man nicht erklären, das herz weiss schon bescheid

Copyright Foto Marlene
Copyright Foto Marlene

 

 

 

 

 

 

Der Hund einer Kundin von mir ist schon länger sehr krank und es geht auf sein Sterben zu.

 

Seine Katzenfreundin sitzt seit 3 Tagen auf dem Hof der Finca und starrt immer auf einen Punkt, das hat sie noch nie getan. Siehe Foto.

 

In der Nacht stirbt der Hund in den frühen Morgenstunden und die Katze legt sich zum Abschied zu ihrem Hundekumpel. 

 

Bis heute hat sie der Madonnen Figur keine weitere Beachtung mehr geschenkt und auch das stundenlange Fixieren ist nicht mehr vorgekommen.

 

 


Aus dem Leben einer Tierkommunikatorin: Die Wahrnehmungen vor der eigentlichen Tierkommunikation 

 

2 Stunden vor dem telefonischen Gesprächstermin mit einer Stammkundin: die ausgedruckten Fotos der Tiere liegen bereit. Themen sind die Vorbereitung auf den anstehenden Umzug und die Frage ob noch eine 2. Katze ins Haus zur bereits dort lebenden Katze einziehen und noch ein 2. Hund ins Haus zu dem betagten Rüden einziehen soll.

 

Nein! klar und felsenfest die Katze. Ok, warum nicht, aber komm erst, wenn schon alles klar ist, für ungelegte Eier habe ich keine Lebens-Zeit mehr! der Hundemann. So äußern sich beide Tiere schon vor dem eigentlichen Gespräch mir gegenüber.

 

Ganz beiläufig. Ganz klar.

 

Und mit den verstreichenden Stunden bis zu dem eigentlichen Gespräch beginnt eine Stimme in mir drin zu flüstern: sie ist so eine nette und freundliche Frau, sie hat so ein großes Herz, wie wird sie reagieren, wenn so kategorisch die neue Katze abgelehnt wird? Wird sie enttäuscht sein? Von mir? Wird sie von mir verlangen, dass ich die Katze überrede, wird sie die Antwort ihrer Katze überhaupt akzeptieren? Oh, je, was soll ich denn nur tun? Soll ich überhaupt was tun? Stundenlang drehen sich meine Gedanken darüber im Kreis.

 

Bis wir im live Gespräch zu dieser Frage kommen und ich die Antwort der Katze wiedergebe und ich sie sagen höre: wunderbar, das ist gut, denn sie reicht mir auch voll und ganz.

 

Eine kreisrunde Anspannung fällt irgendwo zwischen Katzenmagen und PeggyHerz mit einem wohltuenden ‚puff‘ in sich zusammen und die Katze bittet, dass ihr Mensch diese Worte noch einmal und dann noch ein weiteres Mal für sie wiederholt. Es tut ihr so gut, diese Worte zu hören: ich genüge ihr voll und ganz, was für eine Wohltat!

 

Die kleine Peggy in mir bekommt ein Schokoladen Eis mit Streusel und darf auf dem Schoß einschlafen und ein rosa Lichtstrahl wärmt den Platz auf dem ich sitze und tief durchatme.